Hilfe, da sind bald Flüchtlinge in Norddeich! (SARKASMUS)

Flüchtlinge in Norddeich – Wie kann es der Landkreis nur wagen, wie gemein kann er nur sein … Anwohner klagen gegen Flüchtlingsunterkunft!

Da schlägt man früh morgens, gut gelaunt den Ostfriesischen Kurier auf und eine Hiobsbotschaft erwartet den geneigten Leser: Flüchtlinge in Norddeich, Utlandshörn. Dieses mindestens 150m von Wohnhäusern entfernte, seit 4 Jahren ungenutzte, ja nahezu brach liegende Gebäude soll nun für Flüchtlinge in Norddeich urbar gemacht werden. Laut Kurier handelt es sich bei den “besorgten” Bürgern um Menschen, die durchaus “freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen” sind – die Frage sei gestellt, ob sich das auf Flüchtlinge oder Ansässige bzw. Touristen bezieht. Ich persönlich tendiere zum Letzteren.

Man muss sich das einmal auf der sprichwörtlichen Zunge zergehen lassen. Als Gründe für die Klage werden genannt:

  • Überforderung – Nur wer ist “überfordert”? Die “besorgten” Bürger, die sich mit einer neuen Situation konfrontiert sehen? Entschuldigung, aber da fehlt mir einfach das Verständnis. Wir haben es hier auch mit keinem echten Argument zu tun, sondern lediglich mit einem Gefühl, einer Emotion, einem Gedankenspiel “Was wäre wenn”. Es wird nicht beschrieben wie diese Überforderung aussieht. Keiner verlangt von den Anwohnern ihren Wohnraum zu teilen oder in irgend einer Weise hier aktiv zu werden. Also wo ist die Überforderung?
  • Die Nutzung des Gebäudes sei “illegal” – Klar, lassen wir die Flüchtlinge in Norddeich im Winter lieber in Zelten hausen, denn geschützt in einem LEER STEHENDEM Gebäude. Jetzt mal ehrlich: Wie kann man nur so herzlos sein und nach fadenscheinigen Pseudoargumenten fischen, um sich BLOSS NICHT mit einer Notsituation beschäftigen zu müssen. Ich (fremd-)schäme mich ob dieses Vorgehens.
  • Es wird eine “Zersiedlung” der Landschaft befürchtet. Das finde ich aber ehrenwert, dass man sich so um die Landschaft sorgt. Jaja, die Flüchtlinge werden den Deich umgraben, alles zumüllen, durchs Watt marschieren und das zu Hunderten … Moment mal, haben wir ja bereits jetzt schon: Nennt sich Tourismus. Irgendwie bin ich darüber hinaus auch der festen Überzeugung, dass es sich bei den Flüchtlingen nicht um Teletubbies handelt, sondern um denkende Menschen, denen es durchaus gegeben ist sich anzupassen, zu integrieren und Sachverhalte zu verstehen. Außer man schließt von sich selbst auf Andere, aber das wäre ein böser Gedanke, den ich besser gleich mal verwerfe.
  • “Gebietsuntypische Beeinträchtigungen” – Aha … die Realität erreicht Ostfriesland und “besorgte” Bürger fangen fast an zu weinen, da etwas außerhalb der Norm, ihres gewohnten Alltags stattfindet.

Bitte nicht falsch verstehen. Ich kann durchaus bestimmte Ängste nachvollziehen. Der Axel Springer Verlag bzw. die Bild-Zeitung beherrscht es meisterlich die Massen zu lenken und, wenn es der Auflagequote dient, Panik zu verbreiten – je nach Bedarf. Natürlich gibt es unter den Flüchtlingen schwarze Schafe, aber die gibt es genauso unter der dt. Bevölkerung und dort sogar wesentlich mehr.

Wir sollten zusätzlich auch nicht vergessen und ignorieren, dass wir hier in Norden und Norddeich eine – im landesweiten Durchschnitt – weit unterdurchschnittliche Ausländerquote aufweisen:

Name der regionalen EinheitBevölkerung
insgesamtdavon
DeutscheAusländer/
-innen
NAMEEWZEW_DEW_A
Norden, Stadt25 10324 281822

Zahlen basierend auf dem Zensus 2011 des Bundesamts für Statistik 1

 

Das macht nach Adam Riese einen Ausländeranteil von knapp 3,3% für Gesamt-Norden. Der Bundesdurchschnitt von Ausländern liegt basierend auf den Zahlen des Zensus 2011 bei 7,7%. Selbst wenn 1.000 Flüchtlinge in Norddeich unterkämen, würde sich der Gesamtanteil nur auf 7,3% erhöhen. Dies wiederum liegt NOCH IMMER unter dem Bundesdurchschnitt.

Spinnt man diese Zahlenspiele weiter und schaut sich die Altersverteilung in Norden an, so ergibt sich – Stand 2011 – folgendes Bild:

Alterspyramide Norden ohne Flüchtlinge in Norddeich

Die dt. Alterspyramide mit all ihren negativen Effekten – in Norden gut erkennbar. Wir haben einen kleinen Anteil junger Menschen (28%), während der Bärenanteil, also 72% von der Generation 30+ bestimmt wird. Das bedeutet krass ausgedrückt im Klartext: Wir haben es hier mit einer aussterbenden Region zu tun. Zu wenig junge Menschen, zu wenig Kinder. Die Folgen für das Rentensystem möchte ich erst gar nicht weiter erläutern, aber jeder klar denkende Mensch wird dies auch selbst ableiten können.

Addieren wir nun unsere 1.000 Flüchtlinge in Norddeich, die vorwiegend aus jüngeren Menschen zusammengesetzt sind hinzu bzw. teilen sie einfach mal 50:50 auf die Altersgruppen < 18 Jahre und 18 – 29 Jahre auf, ergibt sich folgende Grafik:

Alterspyramide Norden inkl. Flüchtlinge in Norddeich

Nun stehen wir bei 30% jungen Menschen und 70% Generation 30+ Jahre.

Und dies, meine Damen und Herren, ist der einzige Weg aus unserem Dilemma der Kinderarmut in Deutschland. Immigration, Einwanderung. Und ja, auch Flüchtlinge in Norddeich tragen dazu bei der Alterspyramide, der Kinderarmut in Deutschland entgegenzuwirken.

Es liegt an uns den Integrationsprozess zu gestalten (dazu gehört u. a. die Vermittlung unserer Normen und Werte) und Integration zu leben. Es liegt aber auch an uns “Multi-Kulti” zu akzeptieren (Berlin oder Köln machen vor wie es geht) und Eigenarten andere Kulturen als Bereicherung zu begreifen.

 

  1. Bundeamt für Statistik – Bevölkerung nach Geschlecht und Staatsangehörigkeit Klick Mich

6 Comments

  1. Danke, Sarkasmus hilft leider bei diesen Menschen nicht weiter, aber die Hardfacts sind brauchbar bei jeder Diskussion, die nun unweigerlich auftauchen wird, auf Facebook und wo auch immer.

  2. Moin, ich lese gerade Ihren Beitrag zu Norddeich-Radio und möchte mich kurz mal dazu äußern. Zuwanderung ist sicher eine Chance für Ostfriesland deshalb sollten wir offen und positiv mit Flüchtlingen umgehen. Parolen wie in Bayern “das Boot ist voll” und Grenzen schließen, wer so denkt hat weder Hirn noch Herz!

    Was Sie über Utlandshörn „Norddeich-Radio“ bloggen entspricht aber nicht ganz den Tatsachen. Meine Großeltern leben seit 40 Jahren in Westermarsch II daher bekomme ich sehr viel mit. Das Gelände „Norddeich-Radio“ gehört jetzt einem “Kapitalanleger“ dem von der Stadt Norden bisher alle Projekte abgelehnt wurden. (Naturschutz, FFH-Gebiet und EU Vogelschutz). Mit Beginn der Flüchtlingskrise soll der Eigentümer G. dem Landkreis Aurich “Norddeich-Radio” als Flüchtlingsheim angepriesen haben. Extrem hohe Mieteinnahmen erfreuen den “Anleger” jetzt und der Landkreis kann dort hunderte Flüchtlinge unterbringen. Übrigens nicht als Notunterkunft sondern Dauerflüchtlingsheim. Die Flüchtlinge werden innerhalb des Gebäudes in provisorischen Holzverschlägen mit bis zu 9 Personen eingepfercht. Sicher noch besser als in Zelten… aber menschenunwürdig ist die Unterbringung trotzdem! Duschen/WC im Freien. Kein Wunder das es immer wieder zu Spannungen in Massenunterkünften kommt. Würde es uns denn anders gehen? Die Flüchtlinge in Utlandshörn sind nicht zu beneiden, gestrandet im Niemandsland, im Gebäude eingepfercht und die Stadt Norden ohne Bus nicht erreichbar. Isolation oder Integration auf ostfriesisch? (..Sarkasmus) Vielleicht aber auch eiskalte Politik ? Nächstes Jahr sind doch Kommunalwahlen in Norden, oder ? Da macht es sich vielleicht besser die Flüchtlinge außerhalb der Stadt Norden unterzubringen…
    Bei angeblich 39 weiteren (freien) Unterkünften für jeweils 40-60 Personen kann man auf Seiten des Landkreises nicht von einer „Notsituation“ sprechen. Fakt ist doch; Integration der oft traumatisierten Flüchtlinge funktioniert mit Sicherheit nur dezentral und in kleineren Gruppen! Das ist für den Landkreis machbar aber politisch nicht gewollt!! Stichwort Kommunalwahlen.

    Soweit bekannt wurde hat der Landkreis Aurich vorher mit den Utlandshörnern auch nicht gesprochen. Warum bezieht man die Menschen im Vorfeld nicht mit ein? Mit dem “Vermieter/Investor” wurde doch auch seit Anfang September verhandelt! Bei 16 Anwohnern und geplanten 500 Flüchtlingen finde ich die Sorgen der Anwohner auch nicht “fadenscheinig”. Auf jeden Anwohner kommen in Utlandshörn bald 30 Flüchtlinge. Zum Vergleich Norden hat 25.000 Einwohner. Im Verhältnis Utlandshörn Anwohner/Flüchtlinge 1:30 wären die Bürger in Norden mit dieser großen Zahl an Flüchtlingen vielleicht auch „überfordert“!? Multipliziert man 25.000 Bürger in Norden 1:30 müsste Norden 750.000 Flüchtlinge aufnehmen um die Verhältnisse wie in Utlandshörn zu bekommen. Einige Häuser der Anwohner liegen (direkt) am Eingang der Flüchtlingsunterkunft im Abstand von 10-15 Metern! Mir fehlt Verständnis wenn Sie hier die Sorgen gerade der älteren Anwohner mit (fremd-)schämen beschreiben denn das haben die Menschen in Westermarsch (Utlandshörn) mit Sicherheit nicht verdient!

    P.S. Eine “geordnete” Migration und gezielte Integration zahlen sich aus, zahlreiche ökonomische Studien belegen das eindeutig! Gezielte Integration in Massenlagern oder “Ghettos” führt nicht zum Erfolg, auch hierfür gibt es Studien. Wir müssen Flüchtlinge dezentral unterbringen und in die Stadtgemeinschaft integrieren.

    • Moin,

      Vielen Dank für Ihren Kommentar zur Thematik.

      Die Eigentümerfrage und / oder dazugehörige Kapitalbelange sind aus meiner Sicht vollkommen unabhängig von den Forderungen der Anwohner zu betrachten. Diesen kann es doch eigentlich vollkommen egal sein wer wieviel wofür zahlt. Im Endeffekt berührt sie diese Entscheidung ja in keinster Weise und ist kein Argument contra Flüchtlingsunterkunft.

      Bzgl. der Unterkünfte für jeweils 40-60 Personen: Ich vermute mal (und denke ich liege da goldrichtig) es geht hier um logistische Gründe. Bei 500 Flüchtlingen wären dies ~10 Unterkünfte. Damit ist es allerdings nicht getan: Hilfsorganisationen und Behörden müssen diese auch “bedienen” können. Eine zentrale Anlaufstelle erleichtert das Ganze ungemein und dient der Entschlackung. Ich gebe Ihnen recht, dass eine abgelegene Unterbringung alles andere als ideal ist, aber besser dort als auf den Bahnhofsvorplätzen im Ausland. Im Idealfall, gerade bei Flüchtlingen aus Syrien unter Berücksichtigung der gerade geplanten Asyl-Beschleungigungsverfahren, sprechen wir hier von einem 3-monatigen Aufenthalt. Es ist abzusehen, dass die Flüchtlinge sich bei Anerkennung entweder um Arbeit bemühen (und dann vermutlich Ostfriesland schnellstmöglich gen größeren Städten verlassen) oder aber echten Wohnraum nutzen, da sie ja nun anerkannte Flüchtlinge sind ( http://www.nds-fluerat.org/leitfaden/10-fluechtlinge-mit-aufenthaltserlaubnis-nach-25-abs-1-oder-abs-2-satz-1-alternative-1-aufenthg/82wohnen-umziehen-und-reisen/ ).

      Jetzt zum Thema Einbeziehung der Einwohner:

      1. Auch Utlandshörn gehört zu Norden – oder wird nun jede Ecke, jedes Viertel einer Stadt ins Verhältnis des Stadtteils mit der höchsten Population gerechnet? Würde man sie fiktiv am Schwanenteich unterbringen, gäbe es dort sicherlich ähnliche Argumente.
      2. Soll tatsächlich mit allen Bürgern darüber verhandelt werden, ob und wie Menschen in Not geholfen werden kann? Es besteht eine akute Notsituation – ich bin mir darüber hinaus sicher, dass – egal wo – Menschen Einwände gegen eine Flüchtlingsunterkunft erheben werden.
      3. Überforderung: Mit was genau sind die Anwohner denn “überfordert” – dies kann ja nicht einmal klassifiziert, geschweige denn benannt werden. “Überforderung” ist KEIN Argument. Man muss auch belegen können in welcher Form eine Überforderung besteht.
      4. Eine dezentrale Unterbringung ist sicherlich erstrebenswert, allerdings auch realitätsfremd. Bei begrenztem Wohnraum und freiem Markt ist dies leider ein stückweit Utopie.

      Beste Grüße,
      Michael Kusnierz

      • Moin,

        ich finde die Eigentümerfrage und Kapitalbelange von Norddeich-Radio nicht so unwichtig. Der Landkreis zahlt so ca. € 8,-/Tag pro Flüchtling x 250 = € 2.000,-/Tag x 30 Tage = EUR 60.000,00 an den Eigentümer Noordway im Monat! Dafür könnten die Flüchtlinge vom Landkreis auch dezentral versorgt, untergebracht und integriert werden werden. Besser als in Utlandshörn kaserniert! Wo das hinführt sieht man in Pewsum nach ein paar Tagen sind nur noch 19 Flüchtlinge da ; von 120 !! Kann es ihnen nicht verdenken… wollte mit Familie auch nicht eingepfercht sein, ghettoisiert – ohne Perspektive.

        und.. viele haben keinen PASS! d.h. mind. 6 Monate in so einem Lager bis es weiter geht..Die Stadt Norden will die Flüchtlinge doch nur nicht IN Norden und der Landkreis Aurich nicht IN Aurich haben!! Stichwort: Blücher Kaserne? Platz für 2000 Personen, dezentral … oder doch neues Wohnviertel??

        Dabei brauchen wir alle die Flüchtlinge; der demografische Wandel bedroht auch Norden, nur kapiert das hier noch keiner. Die vielen Rentner aus NRW verschärfen das Überalterungsproblem außerdem.

        Sie vergleichen die Lage Utlandshörn mit dem Schwanenteich?
        Norddeich-Radio liegt im (kaum) besiedelten Aussenbereich – Schwanenteich dagegen im Stadt/Innenbereich. Waren Sie schon mal Abends in Utlandshörn/Westermarsch? Da geht mit Sonnenuntergang das Licht komplett aus. Kein Bus, ein paar Häuser, kein Geschäft.. was sollen die Flüchtlinge mind. 6 Monate dort, mal ehrlich? Angst der Anwohner finde ich auch übertrieben aber was würden Sie sagen wenn über Nacht 500 Flüchtlinge direkt vor Ihrem Haus in Hage unbefristet einquatiert werden? Viele kommen in Gruppen aus Afghanistan haben dort aktiv im Krieg gekämpft; klar das ältere Menschen in Westermarsch sorgen machen.

        Integration ist nur dezentral möglich alles andere ist nur Theorie. Meine Schwester ist Pädagogin und arbeitet mit Migranten in Friesland. Wenn ich ihr von Norddeich-Radio erzähle… nur Kopfschütteln!! Die Politiker schieben die Flüchtlinge ab, das ist FAKT!! Nächstes Jahr sind Kommunalwahlen, oder? Wo ein Wille ist gibt es auch einen Weg. Geld genug ist da! KVHS Norden hat gerade 2.000.000 €UR bekommen und hofft das ihr die Flüchtlinge noch lange erhalten bleiben.. das ist Politik!

  3. Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    das Ziel einer Flucht ist in allen Fällen, sich auf kürzestem Weg, schnellst möglich in Sicherheit zu bringen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Flucht

     

    Die Flucht gilt ab dem Moment als beendet, sobald Sicherheit erreicht ist.

     

    Wer den erreichten sicheren Ort verlässt um weiter zu reisen, ist NICHT mehr als Flüchtender zu bezeichnen, sondern als Reisender!

     

    Für Reisende besteht kein Asylstatus, wer in den Schengenraum einreisen möchte braucht dazu ein Schengenvisum.

    http://www.gesetze-im-internet.de/asylvfg_1992/__26a.html
     

    Wer die Einreise unerlaubt unternimmt ohne ein Schengenvisum, ändert seinen Status von Reisender zum illegalen Eindringling (Kriminellen, da ein Gesetzesverstoß begannen wird).

    http://www.auswaertiges-amt.de/DE/EinreiseUndAufenthalt/Visabestimmungen_node.html

     

    Als Beispiel Syrien (andere Länder wären ebenso frei Wählbar)

     

    Syrien und Türkei (Türkei, sicheres Land / Urlaubsland) sind Nachbarländer.     

             

    Die Entfernung in Kilometern zwischen Syrien und Armenien (keine Reisewarnungen) in einer Luftlinie

    ist 792.65 km

     

    Die Entfernung in Kilometern zwischen Syrien und Georgien (keine Reisewarnungen)  in einer Luftlinie ist

    918.12 km

     

    Die Entfernung in Kilometern zwischen Syrien und Iran (sicheres Land) beträgt      
    500 km

     

    Die Entfernung in Kilometern zwischen Syrien und Russland (sicheres Land) beträgt ca.

    1.500 km

     

    Haram (Syrien) – Tunis (Tunesien / Urlaubsland)

    3.372 km                     

     

    Die Entfernung in Kilometern zwischen Syrien und Marokko (sicheres Land / Urlaubsland) in einer Luftlinie beträgt

    ca.4264.04 km

     

    Um diese sicheren Länder zu erreichen ist keine Seefahrt über das Mittelmeer nötig!

     

    Quelle:

    http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/01-Reisewarnungen-Liste_node.html

    Wikipedia, Google, Google Maps

     

    Die Entfernung in Kilometern zwischen Syrien und Hamburg beträgt

    ca. 4.400 km.

     

    Folgende Länder und eine lebensgefährliche (Lebensgefahr – ursprünglicher / genannter “Fluchtgrund”) Seefahrt liegen dazwischen:

    Türkei, Bulgarien, Griechenland, Makedonien, Kosovo, Montenegro, Albanien, Serbien, Rumänien, Kroatien, Ungarn, Slowenien, Italien, Österreich

    Das Auswärtige Amt hat diese Länder nicht auf der weltweiten Warnliste.
    Es befinden sich Urlaubsländer auf der Reiseroute.

    Quelle:

    http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/01-Reisewarnungen-Liste_node.html

    Der Unterschied zwischen den o.g. Länder und Deutschland ist, dort muss man für sein Auskommen arbeiten, es wird kein Geld verschenkt. Das ist kein “Fluchtgrund”.

    Für Menschen, bei denen der Fluchtgrund in den o.g. Ländern bestehen bleibt (z.B. Religion) ist weiter hin ein Fluchtstatus festzustellen.

    Für einen Asylantrag oder ein „Flüchtlingsstatus“ eines Reisenden  gibt es in Deutschland keine mögliche legale und begründbare Erklärung!!!

    Wenn ein Reisender einen Asylantrag stellt, oder den Flüchtlingsstatus fordert begeht er einen Betrug. ( Besonders den Menschen gegenüber die wirklich in Not sind, dieser Akt ist höchst unmoralisch).

     

    (Betrug bezeichnet im Strafrecht Deutschlands ein Vermögensdelikt, bei dem der Täter in der Absicht rechtswidriger Bereicherung, das Opfer durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen gezielt so täuscht, dass dieses sich selbst oder einen Dritten am Vermögen schädigt und damit materiellen Schaden zufügt.

    Das Vergehen des Betruges ist ein Straftatbestand der Vermögensdelikte.)

     

    Unterstützen Sie die Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit und Demokratie,

    berichten Sie über die Petition zur sofortigen Amtsenthebung Merkels und Neuwahlen!

    Bereits 185.000 Unterzeichner.

     

    https://www.change.org/p/wir-fordern-den-r%C3%BCcktritt-der-bundeskanzlerin-dr-a-merkel-und-sofortige-neuwahl-der-bundesregierung-resignation-of-the-german-chancellor-dr-a-merkel-and-immediate-reelection-of-the-german-government

     

    LG

    Klaus

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