Mai 2016 - michasblog.de
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Mai 2016

The Walking D… : The Walking Boßler in Ostfriesland

Mir wurde einmal gesagt: “Das Höchste was ein Mensch werden kann ist Ostfriese” – und damit einhergehend müsse man auch Boßler in Ostfriesland werden. Obwohl dies ja eigentlich auch nur möglich ist, wenn man denn hier geboren ist. Zugewanderte schaffen allerhöchstens den Ostfriesen zweiter Klasse.

Derks24 / Pixabay

Nun wohnen wir bereits gut 6 Jahre hier an der Küste und ich kann nahezu allen Bräuchen und Traditionen hier an der Küste etwas abgewinnen. Was sich allerdings zumeist am Wochenende, auch auf stark frequentierten Straßen abspielt, erschließt sich mir noch immer nicht. Meine erste Begegnung mit dem B0ßeln war mit dem abrupten Abbremsen eines mir vorausfahrenden Fahrzeugs verbunden. Als geborener Philanthrop schwoll mir bereits der Wutkamm aufgrund der Beinahe-Vollbremsung des Vordermann (oder -frau) und ich war im Begriff eine wohlbegründete und mit Eloquenz vorgetragene Meckertirade vom Stapel zu lassen bis, ja bis ich plötzlich aus den Augenwinkeln ein rundes Etwas mit hoher Geschwindigkeit im rechten Straßengraben verschwinden sah. Langsam weiterfahrend kam dann auch hinter der Kurve ein Pulk von Menschlein ins Blickfeld, einige mit Trainingsanzügen bekleidet, andere in normaler Kleidung. Einige trugen Kescher-ähnliche Gerätschaften, die wohl Kraber genannt werden, andere trugen diese Kugeln aus einem undefinierbaren Material (so im Nachgang erklärte man mir, dass es sie wohl vorwiegend aus Gummi, manche auch aus Holz bestehen). Weiterlesen

Kundenservice in Ostfriesland – Amazon als Lehrmeister

Ich gebe es offen zu: Kundenservice in Ostfriesland bei Reparatur, Umtausch oder Erstattung nehme ich nicht gerne in Anspruch.

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photo credit: Customer Service via photopin (license)

Dies hat mehrere Gründe:

  • lästige Kassenbons, Garantiebelege – ich nehme mir immer vor diese aufzubewahren und im Endeffekt landen sie im Müll. Ich bin auch kein Freund der Zettelwirtschaft. Bei mir herrscht digitale Ordnung. Nahezu alle Dokumente sind als indiziertes, redundantes, durchsuchbares PDF hinterlegt und jederzeit von überall aus abrufbar.
  • die Fahrerei. Neben höheren Verkaufskosten der Produkte, welche ich – bei KOMPETENTER Beratung – gerne bereit bin mitzutragen, muss ich auch einen längeren Fahrweg in Kauf nehmen. Gut, habe ich nicht anders gewollt, denn ich wohne ja hier, aber auch dies trägt zu den Gesamtkosten bei. Darüber hinaus: Fahrzeit = verlorene Lebenszeit.

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Tiergarten in Rechtsupweg – Oder aus alt mach neu

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Seit dem Jahr 2010 leben meine Frau und ich in Ostfriesland und haben in dieser Zeit auch den ehemaligen Tiergarten in Rechtsupweg, damals noch geführt unter Tiergarten Endelmann, besucht.

Wir waren damals erschreckt ob der teilweise katastrophalen Zustände der Gehege, des indiskutablen Spielplatzes und allgemein des sehr tristen und wenig einladenden Ambientes. Daher war ich persönlich auch zunächst wenig erbaut als meine Frau mir eröffnete, dass sie gern erneut, nunmehr mit 2 Kleinkindern, den Tierpark besuchen möchte. Sie hätte gehört, dass sich der Besitzer geändert habe. Aber wer bin ich schon meiner Frau einen Wunsch abzuschlagen – das geht eh immer nach hinten los.

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Zu viel Rasen im Moos – eine Anregung

Der Frühling ist da. Endlich ist es wieder warm, grün und bunt. Ich liebe den Frühling. Und ich habe zu viel Rasen im Moos.

Mittlerweile nenne ich auch einen ziemlich großen Garten mein Eigen. Ok, er ist gemietet, aber das macht nichts. Er ist so groß, dass man trotz einer sehr großen Terrasse (ca. 20 qm )und eines etwa 6 qm großen Rundbeetes immer noch zwischen einer und 1,5 Stunden braucht, um den Rasen zu mähen. Also, ich meine damit mähen und nicht schneiden. Rasenmäher an und drüberfahren. Nicht Nagelschere auspacken und jeden Grashalm mit Zentimetermaß auf die exakt selbe Länge schneiden. Die Rasenkanten werden auch nur deswegen getrimmt, weil das Gras sonst in den Nachbargarten wuchern würde.

Zuviel Rasen im Moos
(c) Michael Kusnierz

Wenn ich an meine ehemaligen Nachbarn denke…die würden beim Anblick meines jetzigen Gartens vermutlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und ein Stoßgebet an den Schutzheiligen der Gärtner schicken (gibt´s den?).

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